22. Internationale Niedersachsen-Rundfahrt der Radsport-JUNIOREN
als UCI - Rennen der Kategorie 2.1
vom 29. bis 31.07.2016 in Wallenhorst / Osnabrück
 

1. Etappe

Fr. 29.07.2016

Streckenübersicht

 

 

Streckenkarte

 

 

detaillierter Etappenplan

 

 

 

2.1 Etappe

Sa. 30.07.2016

Streckenübersicht

 

 

Streckenkarte

 

 

 

 

 

 

2.2 Etappe

 

Streckenübersicht

 

 

Streckenkarte

 

 

detaillierter Etappenplan

 

 

 

3. Etappe

So. 31.07.2016

Streckenübersicht

 

 

Streckenkarte

 

 

detaillierter Etappenplan

I N R  -  Pressemitteilung vom 18.07.2016

Der Vize-Weltmeister Clément Bétouigt-Suire (Frankreich) startet für das
belgische AVIA WCup Cycling Team bei der 22. I N R der Junioren !

Teilnehmer an früheren „Internationalen Niedersachsen-Rundfahrten der Junioren“
als Protagonisten der Tour de France 2016

Fulminanter Massensprint bei der Ankunft der 16. Etappe der Tour de France

Fulminanter Massensprint bei der Ankunft der 16. Etappe der Tour de France im schweizerischen Bern:Weltmeister Peter Sagan (Slowakei/Tinkoff) gewinnt im Grünen Trikot des Sprintbesten hauchdünn vor den beiden Norwegern Alexander Kristoff (Katusha/rechts) und Sondre Holst Enger (IAM Cycling/links). John Degenkolb (Giant Alpecin/ Zweiter von links) verpasst als Vierter nur knapp einen erneuten Triumph nach seiner langen Verletzungspause.

 

 

Ihre Teilnahmen und Geschichten in Wallenhorst

 

 

Peter Sagan

Peter Sagan dominierte 2007 alle Bergwertungen, bewies auf der ersten Etappe als Etappenzweiter seine heute gefürchteten Sprintqualitäten, war beim Zeitfahren mit Straßenrennrad chancenlos, hielt sich aber vor allem auf der Regenetappe am letzten Tag merklich zurück, was im Gesamtklassement den 21. Platz ausmachte.
Nach einem für ihn enttäuschenden 18. Platz bei der Straßen-WM 2008 in Südafrika verordnete ihm sein Verband trotz vorheriger namentlicher Meldung eine Zwangspause für einen zweiten Start zwölf Tage später in Wallenhorst.

 

 

Alexander Kristoff

Alexander Kristoff war in der stark besetzten Rundfahrt 2005 ‚zweiter Mann’ im norwegischen Team hinter dem damals noch stärkeren Einzelzeitfahrer und Sprinter Edvald Boasson Hagen, der durch die Mithilfe von Alexander Kristoff am Ende Zweiter der Rundfahrt wurde.
Alexander Kristoff schirmte auf der 1. Etappe die Flucht von Edvald Boasson Hagen zum Etappensieg ab und begnügte sich im Etappen-ergebnis mit Rang 34, wurde Achter beim Einzelzeitfahren, als Spurtsieger des Hauptfeldes 18. auf der 2. Etappe und Fünfter der Schlussetappe. Das bedeutete Platz 21 im Gesamtergebnis.

 

 

Sondre Holst Enger

Sondre Holst Enger, am 17.12.1993 geboren, war bei seinem Start im Jahr 2010 einer der jüngsten Fahrer in der ewigen Rundfahrt-Historie. Das nur 1,71 m große Kraftpaket hatte mit Sven Erik Bystrom und Kristoffer Skjerping zwei Teamkollegen an der Seite, die 2014 bei der U23-WM als Sieger und Dritter aufs Podium fuhren.
In einer Rundfahrt, die von Jasha Sütterlin, Mario Vogt und Bob Jungels dominiert wurde, deutete der junge Sondre Holst Enger seine heute überragenden Sprintqualitäten mit Spurterfolgen an der Spitze des jeweiligen Hauptfeldes auf den Rängen 13, 16 und 17 an.
Ein mehr als akzeptabler 21. Platz beim Einzelzeitfahren war für Sondre Holst Enger die Basis für den 20. Rang im Gesamtergebnis der Rundfahrt, was ihn Vierter der Nachwuchswertung werden ließ.

 

 

John Degenkolb startete 2006 als Fahrer im jüngeren Jahrgang für die Nationalmannschaft des Bundes Deutscher Radfahrer.
Nach den Tageserfolgen von Philipp Ries und Patrick Nuber auf den ersten beiden Etappen war er trotz eines 7. Platzes beim Einzelzeit-fahren vorrangig zur Sicherung der Gelben Trikots seiner Teamkameraden gefordert.
Im Gesamtergebnis der Rundfahrt
belegte er mit nur 11 Sekunden Rückstand auf den Sieger den 8. Platz, was gleichzeitg Rang drei in der ‚Nachwuchswertung’ bedeutete.
Als Mitglied der in der Mannschaftswertung siegreichen deutschen  Nationalmannschaft nahm er bei der Siegerehrung auf diesem Bild dafür den Lohn entgegen.

 

 

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I N R  -  Pressemitteilung vom 13.07.2016

Bericht über die 22. Internationale Niedersachsen-Rundfahrt der Junioren
vom 29. bis 31.07.2016 in Wallenhorst / Osnabrück

Die „22. Internationale Niedersachsen-Rundfahrt der Junioren“ findet in diesem Jahr vom 29. bis 31. Juli statt. Zum 16. Mal in Folge ist die Region um Wallenhorst bei Osnabrück der Austragungsbereich. Endgültig werden 22 Teams aus 10 Nationen am Start sein. Zwei Mannschaften, die ihre ursprünglichen Startzusagen am Stichtag der Meldungen zurücknahmen, konnte Rundfahrtleiter Otto Pätzold durch das britische Team Spokes Racing und den Landesverband Sachsen mit dem Deutschen Juniorenmeister Felix Groß ersetzen. Die Rundfahrt steht unter der Schirmherrschaft des Niedersächsischen Innen- und Sportministers Boris Pistorius, der seinen Besuch im Rahmen der 1. Etappe angekündigt hat. Die Niedersachsen-Rundfahrt ist neben der Trofeo Karlsberg im Saarland die einzige in Deutschland verbliebene von früher fünf bedeutenden Junioren-Rundfahrten. Über eine Gesamtdistanz von 285,3 km erwartet die 132 Fahrer folgendes Etappenprogramm:

Freitag

29.07.

Straßenrennen   über

66,3 km

Start:  18:00 Uhr

Finale:  ca.  19:33 Uhr

Samstag

30.07.

Einzelzeitfahren  über

10,5 km

Start:  10:00 Uhr

im 1-Minuten-Abstand

Samstag

30.07.

Straßenrennen   über

94,2 km

Start.  16:00 Uhr

Finale:  ca.  18:12 Uhr

Sonntag

31.07.

Straßenrennen   über

114,3 km

Start:  10:00 Uhr

Finale:  ca.  12:43 Uhr

Der ausrichtende Verein Internationale Niedersachsen-Rundfahrt e.V. bietet ein hochkarätiges Fahrerfeld auf. Fast alle im Junioren-Radsport führenden Nationen sind am Start. Deutschland, Estland, Luxemburg, Norwegen und Schweden  haben ihre Nationalmannschaften gemeldet. Aus Dänemark, Belgien, Großbritannien, den Niederlanden und den USA werden semiprofessionelle Teams einschließlich nationalen Meistern aus Mexiko und Tschechien erwartet. Das deutsche Kontingent bilden neben der Nationalmannschaft die Landesverbände Baden, Bayern, Berlin, Niedersachsen, Sachsen und Württemberg sowie das Sportforum Kaarst-Büttgen.    

Obwohl der Begriff „Junioren-Rundfahrt“ allgemein auf den Start namentlicher Nobodies deutet, verbergen sich in den Reihen der 14 internationalen und 8 deutschen Teams wieder Talente mit hoffnungsvollen Karriereperspektiven. Die Namen vieler in Wallenhorst bei früheren Rundfahrten mehr oder weniger erfolgreichen Akteure wurden fünf, sechs Jahre später als Profis öffentlich bekannt. Tony Martin, Marcel Kittel, John Degenkolb (alle Deutschland), Andy Schleck (Luxemburg), Edvald Boasson Hagen, Alexander Kristoff (beide Norwegen), Peter Sagan (Slowakei), Daniel Oss (Italien), Pierre Rolland, Tony Gallopin (beide Frankreich) oder Tejay van Garderen (USA) sind dafür prominente Beispiele. Beim diesjährigen Giro d’Italia fuhren mit Steven Kruijswijk (Niederlande) und Bob Jungels (Luxemburg) zwei Fahrer ins Rosa Trikot des Gesamtwertungsführenden einer ‚Grand Tour’ und damit ins Rampenlicht, die zu ihrer Juniorenzeit in Wallenhorst nahezu unbeachtet Achter und Dritter der Gesamtwertung in den Jahren 2005 und 2010 wurden.

Die drei Straßenrennen der Etappenfahrt werden auf den über Jahre bewährten Routen um und mit jeweiligem Start und Ziel auf der Großen Straße in Wallenhorst ausgetragen. Das Einzelzeitfahren findet zwischen den Bramscher Ortsteilen Achmer und Ueffeln auf der im Vorjahr gewählten 10,5 km langen Gegenfahrstrecke durch den Gehnwald statt. Da das Terrain um Wallenhorst allgemein Sprinter und Tempobolzer bevorzugt, kann hier schon eine Vorentscheidung über den Gesamtsieg fallen. Der Norweger Iver Knotten gehört nach zwei EZF-Siegen bei NationsCup-Rennen in Tschechien und Frankreich genauso zu den Kandidaten auf den Gesamtsieg wie sein jüngerer Landsmann Andreas Leknessund, der niederländische Paris-Roubaix-Sieger Jarno Mobach im Trikot des belgischen Spie-Douterloigne-Teams, der sprintstarke Belgier Tom Vandermosten (Avia WCup), der Luxemburger Michel Ries oder der Däne Morten Hulgaard (ABC Junior Team). Mit dem Mexikaner Luis Villalobos als Gastfahrer bietet das US-Team LUX Stradling einen hochinteressanten Fahrer auf. Schon im Vorjahr zur Junioren-Weltelite gehörend, wiederholte er in diesem Jahr neben seinen mexikanischen Meistertiteln auch seinen Erfolg bei der Panamerikameisterschaft. Am vorigen Wochenende düpierte er als Zweiter der Gesamtwertung und Etappensieger die europäische Konkurrenz beim viertägigen 'Sint-Martinusprijs Kontich' in Belgien.

Aus den Aufgeboten der deutschen Mannschaften gehören neben dem Sachsen Felix Groß (RSV Venusberg), der nicht nur Deutscher Meister im Straßenfahren sondern auch Dritter der DM im Einzelzeitfahren wurde, vor allem Fahrer aus dem jüngeren Jahrgang zu Aspiranten auf Topplatzierungen. Die sächsischen Allrounder Rico Brückner (RSG Grimma) und Tobias Nolde (RSC Burgstädt), die beiden Brandenburger Juri Hollmann und Leon Heinschke im Trikot der Nationalmannschaft, die badischen Gebrüder Frederik und Nicolas Einhaus (beide RSV Forchheim) sowie der Württemberger Elias Sonntag (RadUnion Wangen) sind Kandidaten für Podiumsplätze. Dass, wie in den beiden Vorjahren mit Jonas Bokeloh und Leo Appelt, wieder zwei Fahrer aus Niedersachsen mit auf dem Podium der Siegerehrungen stehen, die beide Wochen später Weltmeister wurden, ist diesmal eher nicht zu erwarten. Die speziellen Qualitäten des Deutschen Vizemeisters im Bergfahren, Nicolas Nikuradse (Tuspo Weende), sind auf Wallenhorster Asphalt nicht unbedingt gefragt.

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I N R  -  Pressemitteilung vom 22.06.2016

Bericht über die 22. Internationale Niedersachsen-Rundfahrt der Junioren
vom 29. bis 31.07.2016 in Wallenhorst / Osnabrück

Die „22. Internationale Niedersachsen-Rundfahrt der Junioren“ findet in diesem Jahr vom 29. bis 31. Juli statt. Zum 16. Mal in Folge ist die Region um Wallenhorst bei Osnabrück der Austragungsbereich. 22 Teams aus 11 Nationen werden am Start erwartet, nachdem der russische Verband seine ursprüngliche Startzusage kurzfristig „aus finanziellen Gründen“ zurückgenommen hat. Die Rundfahrt steht unter der Schirmherrschaft des Niedersächsischen Innen- und Sportministers Boris Pistorius, der seinen Besuch im Rahmen der 1. Etappe angekündigt hat. Die Niedersachsen-Rundfahrt ist neben der Trofeo Karlsberg im Saarland die einzige in Deutschland verbliebene von früher fünf bedeutenden Junioren-Rundfahrten. Über eine Gesamtdistanz von 285,3 km erwartet die 132 Fahrer folgendes Etappenprogramm: 

Freitag

29.07.

Straßenrennen   über

66,3 km

Start:  18:00 Uhr

Finale:  ca.  19:33 Uhr

Samstag

30.07.

Einzelzeitfahren  über

10,5 km

Start:  10:00 Uhr

im 1-Minuten-Abstand

Samstag

30.07.

Straßenrennen   über

94,2 km

Start.  16:00 Uhr

Finale:  ca.  18:12 Uhr

Sonntag

31.07.

Straßenrennen   über

114,3 km

Start:  10:00 Uhr

Finale:  ca.  12:43 Uhr

Der ausrichtende Verein Internationale Niedersachsen-Rundfahrt e.V. hat aus über 40 Bewerbungen ein hochkarätiges Fahrerfeld ausgewählt und eingeladen. Fast alle im Junioren-Radsport führenden Nationen werden am Start sein. Deutschland, Estland, Luxemburg, Norwegen, Schweden und Südafrika haben ihre Nationalmannschaften gemeldet. Aus Dänemark, Belgien, Großbritannien, den Niederlanden und USA werden semiprofessionelle Teams einschließlich Fahrern aus Australien, Italien, Mexiko und Tschechien erwartet. Das deutsche Kontingent bilden neben der Nationalmannschaft die Landesverbände Baden, Bayern, Berlin, Niedersachsen und Württemberg sowie das Sportforum Kaarst-Büttgen.    

Obwohl der Begriff „Junioren-Rundfahrt“ allgemein auf den Start namentlicher Nobodies deutet, verbergen sich in den Reihen der 14 internationalen und 8 deutschen Teams wieder viele Talente mit hoffnungsvollen Karriereperspektiven. Die Namen vieler in Wallenhorst bei früheren Rundfahrten mehr oder weniger erfolgreichen Akteure wurden fünf, sechs Jahre später als Profis öffentlich bekannt. Tony Martin, Marcel Kittel, John Degenkolb (alle Deutschland), Andy Schleck (Luxemburg), Edvald Boasson Hagen, Alexander Kristoff (beide Norwegen), Peter Sagan (Slowakei), Daniel Oss (Italien), Pierre Rolland, Tony Gallopin (beide Frankreich) oder Tejay van Garderen (USA) sind dafür prominente Beispiele. Beim diesjährigen Giro d’Italia fuhren mit Steven Kruijswijk (Niederlande) und Bob Jungels (Luxemburg) zwei Fahrer ins Rosa Trikot des Gesamtwertungsführenden einer ‚Grand Tour’ und damit ins Rampenlicht, die zu ihrer Juniorenzeit in Wallenhorst nahezu unbeachtet Achter und Dritter der Gesamtwertung in den Jahren 2005 und 2010 wurden.

Die drei Straßenrennen der Etappenfahrt werden auf den über Jahre bewährten Routen um und mit jeweiligem Start und Ziel auf der Großen Straße in Wallenhorst ausgetragen. Das Einzelzeitfahren findet zwischen den Bramscher Ortsteilen Achmer und Ueffeln auf der im Vorjahr gewählten 10,5 km langen Gegenfahrstrecke durch den Gehnwald statt. Da das Terrain um Wallenhorst allgemein Sprinter und Tempobolzer bevorzugt, kann hier schon eine Vorentscheidung über den Gesamtsieg fallen. Der Norweger Iver Knotten gehört nach zwei EZF-Siegen bei NationsCup-Rennen in Tschechien und Frankreich genauso zu den Kandidaten auf den Gesamtsieg wie der niederländische Paris-Roubaix-Sieger Jarno Mobach im Trikot des belgischen Spie-Douterloigne-Teams, der sprintstarke Belgier Wouter van Ende (Avia Team) oder der Luxemburger Michel Ries. Die Teammeldungen nach den nationalen Straßenmeisterschaften Ende Juni werden das Bild der Favoriten konkret abrunden. Dass, wie in den Vorjahren mit Jonas Bokeloh und Leo Appelt, wieder zwei Fahrer aus Niedersachsen mit auf dem Podium der Siegerehrungen stehen, die beide Wochen später Weltmeister wurden, ist diesmal aber eher nicht zu erwarten.

INR-Pressemitteilung 03.06Ein Foto vom faszinierenden Schlusssprint der 1. Etappe 2015.
Leo Appelt (BlauGelb Langenhagen) gewinnt im Trikot des
Radsportverbandes Niedersachsen den Schlusssprint hauchdünn vor
dem Russen Pavel Sivakov aus dem belgischen Team AVIA und dem
Belgier Aaron Verwilst (Tieltse Rennersclub / BEL). Das Trio belegte am
Ende der Rundfahrt auch die ersten drei Ränge der Gesamtwertung.

Acht Wochen später wurde Leo Appelt in Richmond (USA) Weltmeister
der Juniorenklasse im Einzelzeitfahren über 30 km, nachdem er vorher
schon in Astana (KAZ) den WM-Titel auf der Bahn in der Einerverfolgung
über 3000 m gewonnen hatte.



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I N R  -  Pressemitteilung vom 03.06.2016

Bericht über die 22. Internationale Niedersachsen-Rundfahrt der Junioren
vom 29. bis 31.07.2016 in Wallenhorst / Osnabrück

Die „22. Internationale Niedersachsen-Rundfahrt der Junioren“ findet in diesem Jahr vom 29. bis 31. Juli statt. Zum 16.Mal in Folge ist die Region um Wallenhorst bei Osnabrück der Austragungsbereich. 23 Teams aus zwlf Nationen habenihre Startzusagen gegeben. Die Rundfahrt steht unter der Schirmherrschaft des Niedersächsischen Innen- undSportministers Boris Pistorius, der einen Besuch im Rahmen der 1. Etappe angekündigt hat. Die Niedersachsen-Rundfahrtist neben der Trofeo Karlsberg im Saarland die einzige in Deutschland verbliebene von früher fünf bedeutenden Junioren-Rundfahrten. Über eine Gesamtdistanz von 285,3 km erwartet die 138 Fahrer folgendes Etappenprogramm:

Freitag

29.07.

Straßenrennen über

66,3 km

Start: 18.00 Uhr

Finale: ca. 19.33 Uhr

Samstag

30.07.

Einzelzeitfahren über

10,5 km

Start: 10.00 Uhr

im 1-Minuten-Abstand

Samstag

30.07.

Straßenrennen über

94,2 km

Start: 16.00 Uhr

Finale: ca. 18.12 Uhr

Sonntag

31.07.

Straßenrennen über

114,3 km

Start: 10.00 Uhr

Finale: ca. 12.43 Uhr

 

 

 

Der ausrichtende Verein Internationale Niedersachsen-Rundfahrt e.V. hat aus ber 40 Teambewerbungen ein hochkartiges Fahrerfeld ausgewählt und eingeladen. Fast alle im Junioren-Radsport führenden Nationen werden am Start sein. Deutschland, Estland, Luxemburg, Norwegen, Russland, Schweden und Südafrika haben ihre Junioren-Nationalmannschaften gemeldet. Aus Dnemark, Belgien, den Niederlanden, Großbritannien, der Schweiz und den USA werden regionale und semiprofessionelle Teams erwartet. Das deutsche Kontingent bilden neben der Nationalmannschaft die Landesverbände Baden, Bayern, Berlin, Niedersachsen und Württemberg sowie das Sportforum Kaarst-Büttgen. Obwohl der Begriff „Junioren-Rundfahrt“ allgemein auf den Start namentlicher Nobodies deutet, verbergen sich in den Reihen der 15 internationalen und 8 deutschen Teams wieder viele Talente mit hoffnungsvollen Karriereperspektiven. Die Namen vieler in Wallenhorst bei frheren Rundfahrten mehr oder weniger erfolgreichen Akteure wurden fnf, sechs Jahre später durch die Profiszene allgemein bekannt. Tony Martin, Marcel Kittel, John Degenkolb (alle Deutschland), Andy Schleck (Luxemburg), Edvald Boasson Hagen, Alexander Kristoff (beide Norwegen), Peter Sagan (Slowakei), Daniel Oss (Italien), Pierre Roland, Tony Gallopin (beide Frankreich) oder Tejay van Garderen (USA) sind dafr prominente Beispiele. Beim diesjhrigen Giro d’Italia fuhren mit Steven Kruijswijk (Niederlande) und Bob Jungels (Luxemburg) zwei Fahrer ins Rosa Trikot des Gesamtwertungsführenden einer ‚Grand Tour’ und damit ins Rampenlicht, die zu ihrer Juniorenzeit in Wallenhorst nahezu unbeachtet Achter und Dritter der Gesamtwertung in den Jahren 2005 und 2010 wurden.

Die drei Straßenrennen der Etappenfahrt werden auf den über Jahre bewährten Routen um und mit jeweiligem Start und Ziel in Wallenhorst ausgetragen. Das Einzelzeitfahren findet erneut zwischen den Bramscher Ortsteilen Achmer und Ueffeln auf der im Vorjahr gewählten 10,5 km langen Gegenfahrstrecke durch den Gehnwald statt. Da das Terrain um Wallenhorst allgemein Sprinter und Tempobolzer bevorzugt, kann hier schon eine Vorentscheidung über den Gesamtsieg fallen. Dass, wie in den Vorjahren mit Jonas Bokeloh und Leo Appelt, wieder zwei Fahrer aus Niedersachsen mit auf dem Podium der Siegerehrungen stehen, die beide Wochen später Weltmeister wurden, ist aber eher nicht zu erwarten.

INR-Pressemitteilung 03.06Ein Foto vom faszinierenden Schlusssprint der 1. Etappe 2015.
Leo Appelt (BlauGelb Langenhagen) gewinnt im Trikot des
Radsportverbandes Niedersachsen den Schlusssprint hauchdünn vor
dem Russen Pavel Sivakov aus dem belgischen Team AVIA und dem
Belgier Aaron Verwilst (Tieltse Rennersclub / BEL). Das Trio belegte am
Ende der Rundfahrt auch die ersten drei Ränge der Gesamtwertung.

Acht Wochen später wurde Leo Appelt in Richmond (USA) Weltmeister
der Juniorenklasse im Einzelzeitfahren über 30 km, nachdem er vorher
schon in Astana (KAZ) den WM-Titel auf der Bahn in der Einerverfolgung
über 3000 m gewonnen hatte.



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