21. Internationale Niedersachsen-Rundfahrt der Radsport-JUNIOREN
als UCI - Rennen der Kategorie 2.1
vom 24. bis 26.07.2015  in Wallenhorst / Osnabrück
 

Aktuelle Ergebnisse finden sie bei der Fa. Mikro-Funk-Timing

Aktuelle Pressemitteilung vom 27.07.2015 finden sie hier

Bisher gemeldete Teams und Fahrer finden Sie hier

Die aktuellen Streckenpläne und Kartenausschnitte finden Sie hier

Aktuelle Pressemitteilung vom 07.07.2015 finden sie hier

Aktuelle Pressemitteilung vom 25.03.2015 finden sie hier

1. Etappe

Fr. 24.07.2015

Streckenübersicht

 

 

Streckenkarte

 

 

detaillierter Etappenplan

 

 

 

2.1 Etappe

Sa. 25.07.2015

Streckenübersicht

 

 

Streckenkarte

 

 

 

 

 

 

2.2 Etappe

 

Streckenübersicht

 

 

Streckenkarte

 

 

detaillierter Etappenplan

 

 

 

3. Etappe

So. 26.07.2015

Streckenübersicht

 

 

Streckenkarte

 

 

detaillierter Etappenplan

I N R  -  Pressemitteilung vom 27.07.2015

Bericht über die 21. Internationale Niedersachsen-Rundfahrt der Junioren
vom 24. bis 26.07.2015 in Wallenhorst / Osnabrück

Die 21. Internationale Niedersachsen-Rundfahrt der Junioren in Wallenhorst wird sportlich und organisatorisch wohl immer mit einem besonderen Ausrufezeichen versehen bleiben. Mit Leo Appelt (BlauGelb Langenhagen) gewann erstmals ein niedersächsisches Talent im Landesverbandstrikot die dreitägige Etappenfahrt im Raum Wallenhorst, Bramsche und Osnabrück. Der witterungsbedingte Abbruch der zweiten Halbetappe ohne Wertung im Gesamtergebnis sollte dagegen für immer ein Novum in der Rundfahrthistorie bleiben.

Bei den drei trotz Sturmtief ‚Zeljko’ durchführbaren Etappenprüfungen erklang jeweils die deutsche Natonalhymne für die Sieger. Leo Appelt gewann im packenden Finale einer siebenköpfigen Spitzengruppe die Auftaktetappe. Nationalfahrer Bastian Flicke (PSV Forst) dominierte im Einzelzeitfahren bei schon schwierigen Bedingungen vor dem australischen WM-Dritten Michael Storer und dem deutschen EZF-Champion Leo Appelt. Die Schlussetappe bei wieder idealen Witterungsverhältnissen sicherte sich in einem faszinierenden Massensprint Nationalfahrer Max Kanter (RSC Cottbus) vor dem russischen Straßen-Vizeweltmeister Aleksandr Kulikovskiy und dem Belgier Senne Deloof (Team Isorex). Mit diesem Sieg holte sich Max Kanter auch das Sprinttrikot der Rundfahrt. Das Bergtrikot ging an den Esten Siim Kiskonen nach hartem Zweikampf mit dem Luxemburger Kevin Geniets, während sich Bastian Flicke neben seinem EZF-Sieg auch als insgesamt bester Fahrer des jüngeren Jahrgangs 1998 zeigte. Die Mannschaftswertung gewann zum dritten Mal in den letzten fünf Jahren das belgische Avia-Team vor dem stark fahrenden Sportforum Kaarst-Büttgen, das sogar die deutsche Nationalmannschaft hinter sich auf Platz drei ließ.

Die Auftaktetappe am Freitagabend über 66,3 km wurde bei noch idealen Witterungsbedingungen schon mit der zweiten Bergwertung nach 34 km vorentschieden. Sieben Fahrer setzten sich hier vom Feld ab, arbeiteten perfekt zusammen und bauten ihren Vorsprung kontinuierlich auf über eine Minute aus. Dabei waren die Interessen in der Spitzengruppe klar geordnet. Siim Kiskonen und Kevin Geniets holten sich die Bergpunkte. Der Belgier Aaron Verwilst (Tieltse Renners) und der niederländische Vizemeister Pascal Eeenkhoorn (Avia Wcup) setzten auf die Zwischensprints. Im Finale waren es dann aber die nationalen EZF-Meister Leo Appelt und der Russe Pavel Sivakov aus dem Avia Wcup-Team, die nach einem langen 400-m-Sprint Aaron Verwilst knapp distanzieren konnten. Famos schlug sich als Etappen-Sechster Dorian Lübbers (Sportforum Kaarst-Büttgen). Im fulminanten Spurt des noch 80 Fahrer starken Hauptfeldes belegten mit 1:02 Minuten Rückstand die beiden russischen Nationalfahrer Aleksandr Kulikovskiy und Bahnspezialist Maksim Sukhov vor Henrik Hamm (LV Rheinland-Pfalz) und Luca Henn (LV Baden) die vorderen Ränge.

Für das Einzelzeitfahren stand ein neuer Gegenfahrkurs zwischen den Bramscher Ortsteilen Achmer und Ueffeln über anspruchsvolle 10,5 km durch den Gehnwald auf dem Programm. Die Vorboten des angekündigten Sturmtiefs richteten die Blicke aller Beteiligter immer wieder sorgenvoll zum Himmel. Trotz zeitweise einsetzender Windböen und kurzer Regenschauer konnte der zweieinhalbstündige Wettbewerb aber noch ohne Ergebnisbeeinflussung durchgeführt werden. Bastian Flicke unterstrich mit 13:08 Minuten und einem Stundenmittel von 47,9 km/h seinen Anspruch auf einen Startplatz bei der Bahn-WM im nächsten Monat in Astana/Kazakhstan. Er verwies die Spezialisten und Favoriten Michael Storer als WM-Dritten des Vorjahres und Leo Appelt als amtierenden Deutschen Zeitfahrmeister mit acht Sekunden Rückstand auf die Ehrenplätze. Auf den nachfolgenden Plätzen waren mit noch einmal acht Sekunden Differenz die Konkurrenten um den Gesamtsieg der Rundfahrt zu finden: Aaron Verwilst und Pavel Sivakov.

Als zweite Halbetappe des Tages war ein Straßenrennen über 94,2 km geplant, das aber nur bis zur Hälfte der Distanz durchgeführt werden konnte. Immer heftiger auftretende Windböen und dadurch abbrechende Zweige und Äste bis hin zu ganzen Bäumen machten ein Passieren der 15,7 km langen Runde zum Vabanquespiel. Leader Leo Appelt bekam einen abfallenden Ast ins Gesicht und nachfolgend starkes Nasenbluten. Zu dem Zeitpunkt hatten Rundfahrtleitung und der UCI-Chefkommissär Jürgen Deryckere (Belgien) aber schon den Abbruch des Rennens ohne Wertung bei der dritten Zielpassage vereinbart, was allgemein als richtige, wenn vielleicht auch zu späte, Entscheidung aufgenommen wurde. So wurde diese Etappe im Ergebnis annulliert und die vorgesehenen Preisgelder an alle 23 Teams gleichmäßig vergeben.

Ideale Bedingungen mit strahlendem Sonnenschein und großes Zuschauerinteresse entschädigten auf der ‚Königsetappe’ am Schlusstag die noch im Rennen verbliebenen 125 Fahrer. Auf der drei Mal zu durchfahrenden 38,1 km langen Runde um Wallenhorst lief es in der Anfangsphase ideal für Leo Appelt, weil sich immer wieder kleinere Gruppen absetzten, von deren Fahrer aber keine große Gefahr für das Gelbe Trikot ausging. Spannender wurde es eingangs der Schlussrunde, als sich der Gesamtwertungszweite Aaron Verwilst in einer Kopfgruppe befand und mit zwei Sekunden Zeitbonifikation aus der letzten Sprintwertung seinen Rückstand auf den Führenden auf acht Sekunden verkürzte. Ein Sieg im Finalsprint und ein leer ausgehender Leo Appelt hätten den Belgier zum Rundfahrtsieger werden lassen. Aber jetzt war es der Leader selbst, der jede Lücke, auch mit Unterstützung seiner Freunde aus der Bahn-Nationalmannschaft, wieder zufuhr. Auch der gemeinsame  Schlussangriff von Aaron Verwilst und Pavel Sivakov an der 3000-m-Marke war verpufft, als es auf die letzten 400 Meter der leicht ansteigenden Ziegeraden ging. Vor großer Kulisse lieferten sich Max Kanter, unterstützt vom Nationalmannschaftskollegen Moritz Malcharek (RSV Werner Otto Berlin), und wiederum Aleksandr Kulikovskiy ein packendes Finale, in das nur noch Senne Deloof halbwegs eingreifen konnte. Damit waren aber alle Zeitbonifikationen vergeben und das Leadertrikot für Leo Appelt gesichert.                          

Trotz oder gerade wegen der Witterungsunbilden eine gelungene Rundfahrt mit einem sportlich großartigen Teilnehmerfeld. Einige der Wallenhorster Starter sind bei den kommenden Europa- und Weltmeisterschaften sicher auf Podiumsplätzen wiederzusehen. Ob nach dem vorjährigen WM-Titel für Jonas Bokeloh (HRC Hannover), der sich vorher in Wallenhorst als sprintbester Fahrer ausgezeichnet hatte, in Astana oder Richmond (USA) in einer Disziplin mit Leo Appelt wieder ein Niedersachse ganz oben steht, bleibt abzuwarten – scheint aber nicht illusorisch zu sein.  

Auf jeden Fall wurde in Wallenhorst und Bramsche über drei Tage Spitzenradsport der Junioren geboten. Dass das möglich war, ist den Förderern und Partnern des Vereins Internationale Niedersachsen-Rundfahrt e.V., den Gemeinden Wallenhorst und Bramsche, der örtlichen Polizei und Feuerwehr sowie dem treuen Helfer- und Mitarbeiterkreis der Rundfahrt zu verdanken.

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I N R  -  Pressemitteilung vom 07.07.2015

21. Internationale Niedersachsen-Rundfahrt der Junioren
vom 24. bis 26.07.2015 in Wallenhorst / Osnabrück

Die „21. Internationale Niedersachsen-Rundfahrt der Junioren“ findet vom 24. bis 26. Juli statt. Zum 15. Mal in Folge ist die Region um Wallenhorst bei Osnabrück der Austragungsbereich. Am Start wird die Rekordzahl von 23 Teams aus zehn Nationen erwartet. Die Rundfahrt steht unter der Schirmherrschaft des Niedersächsischen Innen- und Sportministers Boris Pistorius. Sie ist neben der ‚Trofeo Karlsberg’ im Saarland die einzige erhaltene von früher fünf bedeutenden deutschen Junioren-Rundfahrten im Jahreskalender des Radsport-Weltverbandes UCI. Über eine Gesamtdistanz von 285,3 km erwartet die 138 Fahrer folgendes Etappenprogramm:

Freitag

24.07.

Straßenrennen

66,3 km

Start: 18.00 Uhr

Wallenhorst, Große Straße

Finale: ca. 19.33 Uhr

Samstag

25.07.

Einzelzeitfahren

10,5 km

Start: 10.00 Uhr

Achmer, Gehnstraße 1

im 1-Minuten-Abstand

Samstag

25.07.

Straßenrennen

94,2 km

Start: 16.00 Uhr

Wallenhorst, Große Straße

Finale: ca. 18.12 Uhr

Sonntag

26.07.

Straßenrennen

114,3 km

Start: 10.00 Uhr

Wallenhorst, Große Straße

Finale: ca. 12.43 Uhr

Die drei Straßenrennen der Etappenfahrt werden auf den über Jahre bewährten Routen um und mit jeweiligem Start und Ziel in Wallenhorst ausgetragen. Um am ersten diesjährigen Ferienwochenende in Niedersachsen die ausgewiesenen Umleitungsstrecken der neuralgischen Autobahn A1 um Wallenhorst freizuhalten, musste für das Einzelzeitfahren ein neuer Kurs gewählt werden. Zwischen den Bramscher Ortsteilen Achmer und Ueffeln wurde eine anspruchsvolle 10,5 km lange Gegenfahrstrecke durch den Gehnwald gefunden, die mit ihrem Profil einem Bergzeitfahren nahe kommt. Hier kann schon eine Vorentscheidung über den Gesamtsieg fallen.

Der ausrichtende Verein Internationale Niedersachsen-Rundfahrt e.V. hat für sein kleines Jubiläum in Wallenhorst ein hochkarätiges Fahrerfeld eingeladen. Teams und Fahrer aus fast allen im Junioren-Radsport führenden Nationen werden am Start sein. Neben den europäischen Nationen Belgien, Dänemark, Estland, Luxemburg, Norwegen, Niederlande und Russland werden Sextetts aus Südafrika und den USA das Rennen aufnehmen. Das deutsche Kontingent bilden neben der Nationalmannschaft des Bundes Deutscher Radfahrer die Landesverbände Baden, Bayern, Berlin, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Württemberg sowie die Bundesligacrew des Sportforums Kaarst-Büttgen. Dazu kommen in den vier startenden belgischen Teams Spitzenfahrer aus Australien und Neuseeland, die nach dem Saisonende in ihrer Heimat in Europa um ansprechende Ergebnisse für den Einstieg in eine Profilaufbahn pedalieren.         

„Junioren-Rundfahrt“ bedeutet für die Öffentlichkeit den Start namentlicher Nobodies, die sich erst aus der relativen Anonymität von Juniorenfahrern ins Rampenlicht pedalieren müssen. Fünf, sechs Jahre später werden ihre Namen durch die Profiszene allgemein bekannt. In Wallenhorst bei früheren Rundfahrten erfolgreiche Akteure wie Marcus Burghardt, Heinrich Haussler, Gerald Ciolek, Tony Martin, Marcel Kittel, John Degenkolb (alle Deutschland), Andy Schleck, Bob Jungels (beide Luxemburg), Edvald Boasson Hagen, Alexander Kristoff (beide Norwegen), Peter Sagan (Slowakei), Daniel Oss (Italien), Pierre Roland, Tony Gallopin, Blel Kadri (alle Frankreich) oder Tejay van Garderen (USA) sind dafür prominente Beispiele.

Unter den von ihren Teams bisher nominierten Fahrern kann mehr als ein Dutzend zum Mitfavoritenkreis auf den Gesamtsieg eingestuft werden. Bei den nationalen Straßenmeisterschaften in der Vorwoche gelang dem für das belgische APT-Spie-Team startenden Norweger Tobias Foss ein Titel-Triple mit Siegen im Straßen-, Einzel- und Mannschafts-zeitfahren. Sein Teamkollege Michael Storer (Australien), im Vorjahr WM-Dritter im Einzelzeitfahren, bestätigte seine Qualitäten im Kampf gegen die Uhr im Frühjahr als kontinentaler Ozeanienmeister. Als Multitalent auf Straße, Bahn, beim MTB und im Triathlon gilt in Neuseeland Sam Dobbs (ISOREX Team/BEL). Nach drei neuseeländischen Meisterschaften im Bahn- und Einzelzeitfahren und einem Podiumsplatz beim Straßenrennen gewann er nach seinem Eintreffen in Europa gleich zwei belgische Junioren-Klassiker nach Solofahrten.

Der Südafrikaner Jarrod Hattingh (Team LEADout Cycling) ist ebenfalls Doppelmeister seines Landes, europaerfahren und hat in seinem südafrikanischen Team mit Wayling Young und Louis Visser zwei Afrikameister in verschiedenen Bahndisziplinen an seiner Seite. Leider musste das amerikanische Team LUX Specialized die anfängliche Nennung seines Weltkassefahrers Brandon McNulty (unter anderem Sieger der Junioren-Friedensfahrt in Tschechien) auf Intervention des Verbandes zurücknehmen, weil er eine Wettkampfpause vor der Junioren-WM in Richmond/USA machen soll. Mit Daniel Willett, dem Sechsten des Frühjahrsklassikers Paris – Roubaix und kalifornischen Seriensieger, haben die US-Boys dennoch einen Spitzenfahrer in ihren Reihen.

Der russische Verband bietet seinen kompletten Bahn-Verfolgungsvierer auf, der Mitte Juni bei den nationalen Titelkämpfen in St. Petersburg mit 4:05,791 Minuten eine absolute Weltklassezeit für Junioren über die 4.000-m-Distanz fuhr. Aus dieser Crew sticht Sergey Rostovtsev mit seinen Sprintqualitäten noch heraus, der unter anderem bei der Friedensfahrt als Etappensieger ins Gelbe Trikot fuhr. Ergänzt wird das Team vom Straßen-Vizemeister Denis Nekrasov, der in den Ergebnislisten aller drei ausgetragenen Nations-Cup-Etappenfahrten im Vorderfeld zu finden ist.

Der russische Einzelzeitfahrmeister, Pavel Sivakov, startet im belgischen Team AVIA WCup, das seit 2009 zum festen Bestandteil der Rundfahrt in Wallenhorst gehört und wiederholt mit Erfolgen in Einzel-, Mannschafts- und Etappenwertungen auftrumpfte. Mit dem belgischen Straßenmeister Bjorg Lambrecht, dem zweifachen niederländischen Vizemeister und Zweiten von Paris – Roubaix, Pascal Eenkhoorn, sowie Thomas Veerecken, dem Zweiten der Trofeo-Karlsberg-Gesamtwertung, bringt dieses Team gleich vier heiße Siegesaspiranten an den Start.

Mit den spurtstarken Esten Siim Kiskonen und Karl Lauk, dem Luxemburger Doppelmeister Kevin Geniets und den Niederländern Yanninck Detant (Monkeytown Team) und Jens Dekker (WSV Emmen) sind in den internationalen Mannschaften weitere Anwärter für Etappensiege oder ein Top-Ten-Ergebnis in der Gesamtwertung zu finden.

Aus den deutschen Teams kann diesen Anspruch wohl als Erster Nationalmannschaftsfahrer Max Kanter (RSC Cottbus) anmelden, der Gesamtsieger der ‚Présidenten-Rundfahrt’ in Grudziądz/Polen und der ‚Driedaagse van Axel’ in den Niederlanden. Aber auch von Martin Salmon (LV Rheinland-Pfalz), Luca Henn (LV Baden) und Florian Stork (Sportforum Kaarst-Büttgen) sind ansprechende Ergebnisse zu erwarten.

Niedersachsen stellte im Vorjahr mit dem späteren Junioren-Weltmeister Jonas Bokeloh den sprintbesten Fahrer der Niedersachsen-Rundfahrt sowie das beste deutsche Landesverbandsteam in der Mannschaftswertung. Jan Brockhoff und Tim Reske kamen in den Jahren davor im niedersächsischen LV-Trikot zu Etappensiegen. Ob diese Erfolgsbilanz fortgesetzt werden kann, liegt wohl vorrangig an Leo Appelt (Blau-Gelb Langenhagen). Der Vielstarter früherer Jahre hat nach nur wenigen Renneinsätzen in dieser Saison Mitte Juni bei den Deutschen Bahnmeisterschaften in Berlin in der 3.000-m-Einerverfolgung mit 3:16,877 Minuten die inoffizielle Junioren-Weltbestzeit über diese Distanz touchiert und dem Zweitplazierten der Titelkämpfe mehr als 10 Sekunden abgenommen! Bei der Einzelzeitfahrmeisterschaft über 26 km in Luckau wurde er seiner Favoritenrolle genauso souverän gerecht. Für ihn wird es darauf ankommen, wie er das Profil des ‚Berg’-Zeitfahrens in Bramsche wegsteckt.  

Auf jeden Fall ist in Wallenhorst und Bramsche wieder über drei Tage Spitzenradsport der Junioren zu erwarten. Dass das möglich wird, ist den Fördern und Partnern des Vereins Internationale Niedersachsen-Rundfahrt e.V., den Gemeinden Wallenhorst und Bramsche, der örtlichen Polizei und Feuerwehr sowie dem treuen Helfer- und Mitarbeiterkreis der Rundfahrt zu verdanken. Dennoch bleibt als vorläufiges Resümee: die finanzielle und organisatorische Gewährleistung dieser hochkarätigen Rundfahrt bleibt von Jahr zu Jahr ein Ritt auf der Rasierklinge!  

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Ein Foto vom Schlusssprint der 2. Etappe 2014 in Wallenhorst.

Der Belgische Straßenmeister der Junioren, Enzo Wouters (Team AVIA), distanzierte beim Finale um Platz drei mit Panthersprung den Deutschen Juniorenmeister Jonas Bokeloh (HRC Hannover) um Zentimeter.

Acht Wochen später wurde Jonas Bokeloh im spanischen Ponferrada Weltmeister der Juniorenklasse im Einer-Straßenfahren.

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I N R  -  Pressemitteilung vom 25.03.2015

21. Internationale Niedersachsen-Rundfahrt der Junioren
vom 24. bis 26.07.2015 in Wallenhorst / Osnabrück

Die „21. Internationale Niedersachsen-Rundfahrt der Junioren“ wird in diesem Jahr vom 24. bis 26. Juli stattfinden. Zum 15. Mal in Folge ist die Region um Wallenhorst bei Osnabrück der Austragungsbereich. 22 Teams aus elf Nationen haben ihre Startzusagen gegeben. Die Rundfahrt findet unter der Schirmherrschaft des Niedersächsischen Innen- und Sportministers Boris Pistorius statt. Sie ist neben der Trofeo Karlsberg im Saarland die einzige aufrecht erhaltene von früher fünf bedeutenden deutschen Junioren-Rundfahrten im Jahreskalender des Radsport-Weltverbandes UCI. Über eine Gesamtdistanz von 285,3 km erwartet die 132 Fahrer folgendes Etappenprogramm:

Freitag

24.07.

Straßenrennen   über

 66,3 km 

Start: 18.00 Uhr

Finale: ca. 19.33 Uhr

Samstag

25.07.

Einzelzeitfahren  über

 10,5 km

Start: 10.00 Uhr

im 1-Minuten-Abstand

Samstag

25.07.

Straßenrennen   über

 94,2 km

Start: 16.00 Uhr

Finale: ca. 18.12 Uhr

Sonntag

26.07.

Straßenrennen   über

114,3 km

Start: 10.00 Uhr

Finale: ca. 12.43 Uhr

Der ausrichtende Verein Internationale Niedersachsen-Rundfahrt e.V. hat für sein kleines Jubiläum in Wallenhorst ein hochkarätiges Fahrerfeld eingeladen. Mit Ausnahme von Italien werden Teams aus allen im Junioren-Radsport führenden Nationen am Start sein. In der Reihenfolge der Top-Ten-Nationenrangliste des letzten Jahres sind das Frankreich, Dänemark, Deutschland, USA, Belgien, Russland, Norwegen, Niederlande und Großbritannien. Dazu werden die Nationalmannschaften aus Südafrika und Estland am Start sein. Das deutsche Kontingent bilden neben der Straßen-Nationalmannschaft die Landesverbände Baden, Bayern, Berlin, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Württemberg.    

In den Reihen der insgesamt 15 internationalen und 7 deutschen Teams der diesjährigen Rundfahrt sind wieder viele Talente mit hoffnungsvollen Karriereperspektiven zu erwarten. „Junioren-Rundfahrt“ bedeutet für die Öffentlichkeit den Start namentlicher Nobodies, die sich erst aus der relativen Anonymität von Juniorenfahrern ins Rampenlicht pedalieren müssen. Fünf, sechs Jahre später werden ihre Namen durch die Profiszene allgemein bekannt. In Wallenhorst bei früheren Rundfahrten erfolgreiche Akteure wie Marcus Burghardt, Heinrich Haussler, Gerald Ciolek, Tony Martin, Marcel Kittel, John Degenkolb (alle Deutschland), Andy Schleck, Bob Jungels (beide Luxemburg), Edvald Boasson Hagen, Alexander Kristoff (beide Norwegen), Peter Velits, Peter Sagan (beide Slowakei), Daniel Oss (Italien), Pierre Roland, Tony Gallopin, Blel Kadri (alle Frankreich) oder Tejay van Garderen (USA) sind dafür prominente Beispiele.

Die drei Straßenrennen der Etappenfahrt werden auf den über Jahre bewährten Routen um und mit jeweiligem Start und Ziel in Wallenhorst ausgetragen. Um am ersten diesjährigen Ferienwochenende in Niedersachsen die ausgewiesenen Umleitungsstrecken der neuralgischen Autobahn A1 um Wallenhorst freizuhalten, war für das Einzelzeitfahren ein neuer Kurs zu wählen. Zwischen den Bramscher Ortsteilen Achmer und Ueffeln wurde eine ideale 10,5 km lange Gegenfahrstrecke durch den Gehnwald gefunden. Da das niedersächsische Terrain allgemein Sprinter und Tempobolzer bevorzugt, kann hier schon eine Vorentscheidung über den Gesamtsieg fallen.

bild 150325

Ein Foto vom Schlusssprint der 2. Etappe 2014 in Wallenhorst.

Der Belgische Straßenmeister der Junioren, Enzo Wouters (Team AVIA), distanzierte beim Finale um Platz drei mit Panthersprung den Deutschen Juniorenmeister Jonas Bokeloh (HRC Hannover) um Zentimeter.

Acht Wochen später wurde Jonas Bokeloh im spanischen Ponferrada Weltmeister der Juniorenklasse im Einer-Straßenfahren.

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